Zum Hauptinhalt springen

Häufige Fragen von Beratungssuchenden

Hier findest du häufig gestellte Fragen für Interessierte an einer Beratung durch die StartUp Clinic. 

Die StartUp Clinic berät zu wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Themen mit Gründungsbezug. Dies umfasst derzeit die Geschäftsmodellentwicklung, Pitching und Teile des IT- und E-Commerce-Rechts (Erstellen eines Impressums, rechtliche Rahmenbedingungen im E-Commerce-Recht, Umfang einer Datenschutzerklärung) sowie zu gewerblichen Schutzrechten (Design-, Marken- und Urheberrecht).
Allerdings sind nicht alle Fälle zur Bearbeitung durch Studierende geeignet. Insbesondere spezielle Frage und Probleme mit besonderer wirtschaftlicher Bedeutung bleiben einer anwaltlichen oder anderen fachlichen Beratung vorbehalten. Diese Fälle können wir nach einer Vorprüfung leider nicht annehmen.

Kurz gesagt: jederzeit. Schildere einfach dein Beratungsanliegen im SupportMi Check-In und wir prüfen, ob dein Anliegen für die studentische Beratung geeignet ist. In jedem Fall stehen dir an anderen Stellen, beispielsweise den Hochschulgründungsberatungen, Fachleute zu vielen möglichen Fragestellungen zur Seite. Wir unterstützen dich gerne bei der Suche.

Die Inanspruchnahme steht allen Studierenden und Angehörigen sowie Alumni (bis 5 Jahre nach Verlassen der jeweiligen Hochschule) der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und der Technischen Hochschule Mittelhessen offen.

Die Beratung erfolgt durch Studierende. Das bedeutet, dass Fachkenntnisse der Beratenden vorliegen und diese auch geschult sind, sorgfältig und richtig zu beraten. Allerdings kann gerade in der studentischen Beratung hinsichtlich der o.g. Rechtsthemen die Beratung eines (juristisch vorgebildeten) studentischen Beraters/Beraterin nicht vollumfänglich mit der Arbeit, der Erfahrung und Sorgfalt eines erfahrenen Rechtsanwalts verglichen werden. Dies gilt es bei der Beauftragung zu berücksichtigen. Wenn unsere Vorprüfung z.B. aufgrund der Komplexität deines Falles ergibt, dass deine Anfrage für eine studentische Beratung bei uns nicht geeignet ist, werden wir dir dies zurückmelden. Du kannst in diesem Fall gerne auf eine:n der (regionalen) Rechtsanwälte bzw. -anwältinnen zugehen und diese beauftragen.

Die Vertraulichkeit und Verschwiegenheit der Beratenden wird vor jeder Beratung vertraglich (bei betriebswirtschaftlicher Beratung mündlich) mit jedem bzw. jeder einzelnen Beratungssuchenden vereinbart. Ebenso wird jede Beratung protokolliert. Diese und auch die dazugehörige Einwilligung hinsichtlich deiner Daten werden wir dann in einem schriftlichen Auftrag (Beratungsauftrag) bestimmen.

Teilweise. Grundlage der studentischen Rechtsberatung ist ein so genannter "Beratungsauftrag", der von dir vor Tätigwerden der studentischen Beratenden zu unterzeichnen ist. In diesem schriftlichen Auftrag regeln wir vor allem den Umfang der Beratungsleistung, die Haftungsmodalitäten, den Datenschutz und (für dich sicherlich nicht unerheblich) die Unentgeltlichkeit der Erbringung der studentischen Beratungsleistung.

Zum Beratungsauftrag

 Die außergerichtliche Rechtsberatung durch Personen, die nicht als Rechtsanwält:innen zugelassen sind, bestimmt sich nach Teil 3 des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Dessen § 6 RDG sieht eine Sonderregelung für unentgeltliche Beratung vor: Diese kann nicht nur von Jurist:innen mit Befähigung zum Richteramt (§ 6 Abs. 1 RDG), sondern auch von sonstigen Laien vorgenommen werden (§ 6 Abs. 2 RDG), soweit diese von einem Volljuristen (Jurist mit Befähigung zum Richteramt, z.B. zugelassene Rechtsanwälte) angeleitet werden.

Die Inanspruchnahme ist kostenlos ¬freiwillige Zuwendungen an die Beratenden sind nicht erlaubt. Dies ergibt sich aus der oben dargestellten rechtlichen Situation, erlaubt ist nur die unentgeltliche Rechtsberatung.

 

An eine oder einen Studentierende:n können nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden wie an einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin; eklatante oder gar absichtliche Falschberatung muss aber auch bei einem unentgeltlichen Beratungsverhältnis nicht hingenommen werden.
Soweit es tatsächlich zu einem Schaden aufgrund einer von uns durchgeführten Beratung kommt, und dabei dem Beratenden grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorgeworfen werden kann, muss dieser bzw. diese entsprechende Kompensation leisten.
Da weder mit den die Beratung begleitenden Rechtsanwält:innen noch mit den teilnehmenden Universitäten ein Vertrag besteht, scheiden dahingehende Ansprüche gegenüber diesen aus.

Nach der Prüfung der Geeignetheit des Falles für die studentische Beratung und dem Unterzeichnen des o.g. Beratungsauftrags wirst du von einem studentischen Team (bestehend aus Studierenden der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) kontaktiert. Im Rahmen der Beratung wird dann gemeinsam der Schwerpunkt, die Zielsetzung und Terminierung des Falles bestimmt. In der Regel werden Einzelberatungen zu bestimmten Fragestellungen angeboten, für deren Bearbeitung eine umfassende und sich stetig weiterentwickelnde Methoden-Toolbox und ein modern eingerichteter Beratungsraum zur Verfügung steht. Ist die Beratung abgeschlossen, bitten wir dich noch um das Ausfüllen eines Feedbackbogens, damit wir die Qualität der Beratung stetig verbessern können.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Die von uns eingesetzten sind essenziell für den Betrieb der Seite. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.